Es hat nur 32 Jahre gedauert, bis ich wusste dass Farida die richtige ist. ![]()
Hier ein Zeitungsbericht vom 14.09.2008:

NZZ am Sonntag 14.09.2008, Nr. 37, S. 91
Farida Sultan, 38, und Richard Overtoom, 37, haben am 5. September 2008 auf dem Zivilstandsamt in Steckborn (TG) geheiratet.
Die Braut wuchs in Frauenfeld auf. Die Marketingplanerin ist für «Magic X» in Winterthur tätig. Auch der Bräutigam kommt aus Frauenfeld. Der gelernte Maler arbeitete sieben Jahre lang als Safariführer in Botswana, bevor er sich, wieder in der Schweiz zurück, zum Fotografen weiterbildete. Daneben jobbt Richard als Zugbegleiter bei den SBB.
Richard und Farida kennen sich seit dem Kindergarten. Während der gesamten Primarschule sind sie «Schuelschätzli». Dann verliert man sich aus den Augen. Als Richard Farida 1996 zufällig trifft, erzählt er ihr von seinen Plänen, nach Afrika auszuwandern. Kurz darauf fliegt er ab nach Botswana, um Safari-Guide zu werden. Für immer, wie er meint.
Immer dauert sieben Jahre. Dann kehrt Richard in die Schweiz zurück. Schon kurz darauf begegnet er Farida in einem Café in Frauenfeld. Diesmal schlägt die Liebe ein wie ein Blitz.
Den Heiratsantrag macht Richard Farida letztes Jahr in Afrika. Die beiden sitzen in Savuti, Richards Lieblingsort in Botswana. Das Lagerfeuer brennt, die wilden Tiere brüllen. Hier, unter «seinem» afrikanischen Sternenhimmel, hält Richard um Faridas Hand an.
Trauung und Apéro finden im Haus von Richards Eltern statt. Der Bräutigam kommt mit der Braut in einem Triumph TR6, der Trauzeuge Peter ist mit seiner Freundin extra aus Tansania eingeflogen, und Faridas Kleid ist so eng, dass die Verkäuferin empfiehlt, es ohne Unterwäsche zu tragen, um Abdrücke zu vermeiden. Ein Rat, den Farida nicht beherzigt, weil sie der Meinung ist, dass eine Braut unbedingt Unterwäsche zu tragen hat. Am Abend wird in der «Trotte» in Pfyn Hochzeit gefeiert. Und Geburtstag. Denn wenn’s Mitternacht schlägt, wird der Bräutigam 38! Die Flitterwochen werden die Overtooms - wie könnte es anders sein - im südlichen Afrika verbringen.











































